Category Archives: Bautagebuch

Garten Juni 2011

Im Juni war das Aufregendste, wie die Mauer und der Pfeiler für die Terrassenüberdachung entstand!

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Garten Mai 2011

Wir haben da ja so einen Gartenplan in DIN A2. Mit diesem selbstgezeichneten Plan vom Grundstück + Gartenentwurf haben wir überlegt, wo wir überall Licht und Strom brauchen. Schon einmal vorweg: Wir haben vergessen, auch Kabel für Aussenlautsprecher vorzusehen… Damit das mit dem Strom auch nach dem Pflastern der Auffahrt und Terasse noch möglich ist, mußten wir nun schnellstmöglich von einem Tag auf den nächsten ganz viele Gräben mit dem Spaten ausheben, mehrere Löcher aus dem Haus hinaus bohren und die ganzen Kabel verlegen. Darunter auch ein Starkstromkabel für einen möglichen Whirlpool, für den wir zuvor auch extra ein Abflussrohr unter die Terasse gelegt haben (beim Ausheben dieses Grabens mit Hilfe eines Baggers haben wir es geschafft, unsere Hauptwasserleitung zu durchtrennen – das war ein Erlebnis, leider ohne Photos!).

Hier nun ein paar Photos von unseren Kabelgräben, den nächsten Erdbewegungen mit Bagger (es folgt noch Teil 3) und der Terasse:

Dann ging es als nächstes parallel weiter mit der Terasse und der Auffahrt. Die Auffahrt bekam als erstes einen Abfluss mittels Hofeinlauf und dann wurde die Terasse innerhalb fast eines Tages fertig gestellt.

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Garten April 2011

Im April haben wir die anstrengenden Arbeiten ausserhalb des Hauses gestartet. Unser Ziel war es, nach dem Sommer eine Auffahrt, eine Terasse und natürlich einen Rasen zu haben. Zusätzlich hatten wir uns im Winter viele Gedanken darüber gemacht, wie wir das Gefälle zum Nachbargrundstück in den Griff bekommen. Am Ende haben wir uns für die teuerste Variante entschieden, damit wir mit dem Thema gleich sauber durch sind – Stützwände. Mit den Nachbarn haben wir abgestimmt, dass wir im vorderen Bereich nur auf 60cm Höhe gehen und im hinteren Bereich (wo das Haus auch näher an der Grundstücksgrenze steht) auf 1m erhöhen. Im vordersten Bereich allerdings wollten unsere Nachbarn nicht gegen Stützwände direkt an seinem Zaun sehen. Also haben wir ihnen zuliebe darauf verzichtet und sollten das später noch etwas bereuen… (vorweg schonmal: das hat den Arbeitsaufwand ordentlich erhöht…).

Hier nun die ersten Bilder aus dem April – das Wochenende vor dem Baustart. Tobi, Sabsy und Tom sind zu Besuch und wir müssen aufpassen, dass Tom nicht in unser frisch gebuddeltes Loch fällt.

Und dann geht es los. Wir heben einen Graben aus, den wir für die Stützwände brauchen. Das sieht leichter aus, als es ist. Neben der Garage des Nachbarn ist der Boden noch schönste Baustraße (voller Geröllsteine), so dass das Graben schwierig ist. Bei der Hecke ist das Graben aufgrund der vielen Wurzeln auch nicht leichter.

Neuer Tag. Wir befüllen den Graben mit Kies und erhöhen die Gullideckel der Auffahrt.

Ende April werden die Stützwände schon geliefert und eingebaut, so dass wir im Mai mit der Terasse und Auffahrt beginnen können. Es werden auch bereits die ersten Erdmassen bis an die Stützwände verteilt – weitere Tage folgen (ist echt ne Menge Erde).

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Einzug September

Donnerstag, 09.09.2010

Riss in der Treppe – Austausch durch Bünning schnell und problemlos!

Sonntag, 12.09.2010

Fortsetzung aus dem August bzgl. Wärmepumpenanlage:

Als wir am Sonntag von der Hochzeit meiner Freundin Marleen nach Hause kommen erwartet uns eine Pfütze im Hauswirtschaftsraum. Das Kondenswasser der Wärmepumpe läuft nicht wie vorgesehen ab, sondern stattdessen in den Raum. Zusätzlich bildet sich enorm viel Kondenswasser an den Leitungen.

Montag, 13.09.2010

Die Firma des Monteurs kommt sofort zu einem Termin vorbei und verklebt so gut es geht alle Leitungen, damit sich dort kein weiteres Kondenswasser bilden kann. Für das Kondenswasser aus der Anlage allerdings sehen sie sich nicht zuständig, da dieses kleine Rohr zum Abführen des Wassers eine Gefälligkeit war, für die sie aber keine Verantwortung übernehmen wollen/können.

Dafür läßt sich die Firma Gawarecki (welche alle Sanitärleitungen verlegt hat) überreden, den Ablauf zu korrigieren. Am Montag (20.09.) werden sie dies versuchen.

Montag, 20.09.2010

Gawarecki hat heute den Abfluss des Kondenswassers aus der Wärmepumpe aussen geändert. Der Architekt sollte Bescheid geben, wenn Gawarecki vorbei kommt – das hat leider gar nicht geklappt und sie waren fast fertig als ich eintraf. Sie haben den Ablauf zwar an das Abwasserrohr (mit Geruchsverschluss) angeschlossen, aber nicht so tief wie von uns vorgesehen. Es scheint erst einmal zu funktionieren, aber so ganz trauen wir der Sache noch nicht – der Graben aussen bleibt noch auf.

Parallel war Knutzen da, um kleine Schäden im Holzboden mit Wachs zu versiegeln. Dieses Unternehmen können wir bisher nur loben – die Probleme, die wir mit dem Parkett hatten, wurden super reguliert.

Hier noch einige aktuelle Fotos 🙂

Samstag, 25.09.2010

Montag, 27.09.2010

Um 05:30 Uhr wurden wir von einem durchdringenden Piepen geweckt, mit dem uns die Wärmepumpe warnte, dass sie in 6 Tagen in den Frostschutz geht, wenn wir nicht unseren Freigabecode eingeben. Am Nachmittag hatten wir den Code endlich herausgefunden – allerdings reagierte die Wärmepumpe kein Stück…

Dienstag, 28.09.2010

Wir wurden wieder um 05:30 Uhr geweckt. Gegen 8 haben wir gleich bei der Güstrower Wärmepumpen GmbH angerufen, die im Laufe des Tages herausfanden, dass wir noch einen alten Code hatten. Zwischenzeitlich wurde ein Softwareupdate gemacht und der neue Code nicht weitergegeben. Der neue Code funktionierte – leider können wir morgen auch nicht ausschlafen, da die nächste Dienstreise ansteht 😉

Heute gibt es aktuelle Fotos vom Haus mit Aussenlampen!

Dienstag, 05.10.2010

Wir haben seit Freitag die ersten Innentüren – seit Montag alle Türen. Überall wo blaue Markierungen an den Türen sind, muss leider noch nachgebessert werden…

Mittwoch, 13.10.2010

In der Küche haben wir uns nach langem Überlegen getraut, eine Wand farbig zu streichen. Die Wahl fiel auf Stahlblau 🙂 Hat auch super geklappt – akurater Farbrand – und wir finden es richtig gut.

Dienstag, 09.11.2010

Im Haus zu wohnen könnte toll sein – ist es zwischenzeitlich auch, aber es türmen sich die Probleme… Heute hatten wir eine Begutachtung der Sohlbänke mit den 3 Parteien der Fa. Wandel, dem Subunternehmen für die Klinkerung und dem Architekten. Es ging darum, dass unser Mauerwerk unterhalb der Fenster extrem feucht ist. Die Öffnung der Sohlbänke hat angedeutet, dass die Folie korrekt verlegt worden ist, es bleibt also als Hauptvermutung, dass die Sohlbank zum Fenster hin nicht abgedichtet ist. Der Gutachter hatte empfohlen, dass die Sohlbänke an der Westseite neu gemauert werden, da der Abstand zum Fenster für eine Silikonversiegelung zu groß ist (so dass das Silikon zu wenig Halt hat und nach ca. 2 Jahren wieder erneuert werden müßte). Der Architekt und die Gewerke vertreten eine andere Meinung und das Subunternehmen bot an, dass eine Probefuge gemacht wird und wir uns ein Urteil bilden können (diese sieht besser aus und ist wiederstandsfähiger als eine normale Silikonfuge und wird noch mit Quarzsand bestreut für die bessere Optik). Diese Probefuge wurde auch prompt schon angebracht und ist optisch wirklich gut.

Die große Frage bleibt aber, ob wir mit der Abdichtung das Wasserproblem in den Griff bekommen. Ansonsten sollen wir eine Hydrofobierung im nächsten Jahr vornehmen…

Gerade hinzugekommen ist noch das Problem, dass sich Risse im Aussenmauerwerk zeigen. Zum einen horizontal über den Fensterstürzen. Zum anderen über der Haustür auch treppenartig aufwärts. Wie problematisch das ist, kann ich nicht beurteilen aber es zeichnet sich ab, dass wir ein schriftliches, komplettes Gutachten beauftragen müssen.

Fotos folgen…

 

Sonntag, 21.11.201

Ich schreibe heute einmal darüber, wie es sich im neuen Häuschen wohnt. Es ist schon toll! In den gemieteten Wohnungen vorher war es manchmal schwer zu entscheiden, welche Anschaffung sich lohnt und welche nicht – z.B. kann man Plissees kaum nach einem Umzug mitnehmen. Aber jetzt kann ich mir Vorhänge für die Fenster aussuchen und weiß, dass wir sie so lange behalten, wie sie uns gefallen. Demnächst lade ich zum ersten Mädelsabend im neuen Zuhause ein, an dem wir Kekse für Weihnachten backen. Mein Weihnachtsdekorieren geht auch langsam los und ich freue mich schon auf meinen Weihnachtsurlaub. Die kalten Tage sind hier total unproblematisch, denn es ist perfekt warm durch die Fußbodenheizung. Leider ist unser Schlaf nicht ganz so ruhig, wie in dem Mietshaus zuvor. Einerseits nervt die Katze nachts, weil sie seit dem Umzug ein Stubenhocker geworden ist. Und zum anderen kann man die Wärmepumpe im Schlafzimmer leise brummen hören (Wir hatten am Anfang der Planung den Architekten gefragt, ob es klug ist, den HWR schräg unter dem Schlafzimmer zu planen – er meinte, dass dies kein Problem sei. Mitlerweile wissen wir, dass wir mit unserer Wärmepumpe kein Einzelschicksal sind).

Was wir auch bis heute nicht bereuen, ist die Wahl des Grundstücks – auch wenn es teurer war, als wir ursprünglich geplant haben. Es ist schön hier zu wohnen – schon beim Aufwachen schauen wir auf hübsche alte Gebäude mit schönem Obstgarten. Da die Bäume bereits alle Blätter verloren haben, können wir vom Badezimmer auf den See schauen. Im Badezimmer haben wir auch bereits mit dem Bau der Sauna begonnen – zumindest die Tür ist drin. Zu Weihnachten wünschen wir uns einen Saunaofen und dann beginnen wir irgendwann mit dem Innenausbau.

Neben dem Projekt Sauna müssen wir langsam das Projekt Auffahrt/Garage und Garten angehen. Dafür haben wir schon den ersten Grenzpfosten ausgebuddelt. Demnächst machen wir uns auf die Suche nach einem Anbieter für Carports oder Garagen – was es werden soll, haben wir noch nicht entschieden (Norman tendiert zur Garage und ich zum Carport – beides mit großem Schuppen, den wir dringend brauchen).

Was uns aktuell noch ziemlich Zeit und Spaß raubt, ist die Schlussrechnung mit dem Architekten. Wir werden sehen, wie dies ausgeht. Details möchte ich dazu nicht schreiben, aber ich kann jedem nur raten, dass er sich vor Vertragsunterzeichnung schlau macht, wie der Architekt abzurechnen gedenkt und ggf. andere Konditionen auszuhandeln.

Ab diesem Monat werden nun auch die Zins- und Tilgungsraten der Darlehen in voller Höhe fällig. Es war gut, dass wir bei dem Debeka-Baustein eine Bereitsstellungszinsfreie Zeit von 12 Monaten hatten – denn der Bau hat fast die ganze Zeit in Anspruch genommen.

Gleich werde ich mich noch ein bischen an die Gartenplanung machen und Norman vom Computer weglocken. Er wollte uns die Garderobe planen.

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